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Wissenschaftsfreiheit und Moral
Ein Buch von Tim Henning
€9.00
Entdecken Sie mit diesem inspirierenden Buch von Tim Henning die spannenden Zusammenhänge und Herausforderungen zwischen Wissenschaftsfreiheit und moralischer Verantwortung. Ideal für alle, die sich für Philosophie, Gesellschaft und Ethik interessieren. Ein Muss für Studierende und wissenschaftlich Interessierte!
Die Wissenschaftsfreiheit gilt vielerorts als bedroht von Moralismus, Denkverboten und Cancel Culture. Aber ist moralische Empörung angesichts bestimmter wissenschaftlicher Positionen – etwa zu Genetik und IQ, zu Geschlecht und Biologie oder zu Behinderung und Infantizid – immer ein ideologischer, sachfremder Versuch der Bevormundung? Oder gibt es legitime moralische Kritik an wissenschaftlichen Thesen? Der Philosoph Tim Henning geht diesen Fragen in seinem hochaktuellen und originellen Buch auf den Grund. Einerseits verteidigt er eine strenge Auffassung von Wissenschaftsfreiheit: Die Wissenschaft ist ein autonomer Bereich und sollte als solcher auch respektiert werden. Sie sollte sich allein an den Kriterien orientieren, die sich aus der immanenten Natur einer systematischen Wahrheitssuche ergeben – an Daten und Belegen, an wahr oder falsch. Andererseits betont er die Möglichkeit einer nichtmoralistischen moralischen Kritik. Ansatzpunkte hierfür finden sich im Inneren des vermeintlich reinen Bereichs wissenschaftlicher Kriterien, wie neuere Analysen aus Erkenntnistheorie und Sprachphilosophie zeigen. Es sind die praktischen Kosten eines Irrtums, die sich als erkenntnistheoretisch und als moralisch relevant erweisen. Ob eine These wissenschaftlich haltbar ist, kann daher durchaus eine moralische Frage sein.
Titel Wissenschaftsfreiheit und Moral / Tim Henning
Person(en) Henning, Tim (Verfasser)
Organisation(en) Suhrkamp Verlag (Verlag)
Ausgabe Erste Auflage, Originalausgabe
Verlag Berlin : Suhrkamp
Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 2024
Umfang/Format 318 Seiten ; 21 cm, 403 g
ISBN/Einband/Preis 978-3-518-58810-9 Festeinband : circa EUR 28.00 (DE), circa EUR 28.80 (AT), circa CHF 38.50 (freier Preis)
3-518-58810-9
EAN 9783518588109
Sprache(n) Deutsch (ger)
Schlagwörter Wissenschaftsfreiheit ; Moral ; Wissenschaftsethik
DDC-Notation 174.9001 [DDC23ger]
Sachgruppe(n) 100 Philosophie ; 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Tim Henning ist (Fachbereich Wissenschaftstheorie und Ethik) bekannt für seine prägnante Verbindung von historischer Perspektive und analytischer Argumentation. Seine Arbeiten zeichnen sich durch klare Struktur, fundierte Quellenarbeit und eine Neugier für interdisziplinäre Lösungsansätze aus. In Wissenschaftsfreiheit und Moral bringt er seine Expertise ein, um die Dynamik zwischen Freiheit und Moral in der Wissenschaft verständlich und anwendungsorientiert zu schildern.
Vorwort..........................................................................9
i. Einleitung ................................................................... 14
I. Konflikte
2. Wie sind Konflikte von Wissenschaft und Moral
überhaupt möglich? ..............................................31
3. Steine des Anstoßes .................................................. 43
4. Der Konflikt mit dem Ideal der Gleichheit .... 54
II. Was ist - oft - falsch an moralischer Kritik?
5. Der moralistische Fehlschluss ................................ 67
6. Wissenschaftsfreiheit und das »Eigeninteresse der
Vernunft«................................................................. 83
7. Der Evidentialismus ............................................... 101
8. Die Autonomie der Wissenschaft..........................109
III. Wider das Reinheitsgebot in der Epistemologie
9. Die Idee und einiges aus ihrer Vorgeschichte ... 117
10. Belege und der Standard für Rechtfertigung . . . 125
II. Pragmatic Encroachment......................................... 137
12. Aber funktioniert Wissenschaft nicht ganz anders? 149
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