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Weimar 1919: Der lange Weg zur Demokratie
Historisches Sachbuch von Jörg Sobiella
€15.00
Erleben Sie die spannungsgeladene Geburtsstunde der ersten deutschen Demokratie: In 'Weimar 1919' zeichnet Jörg Sobiella die historischen Ereignisse, Debatten und Umbrüche nach dem Ersten Weltkrieg fundiert und anschaulich nach. Ein packendes Werk für alle Geschichtsbegeisterten, erschienen im Mitteldeutschen Verlag.
Ein verlorener Krieg, eine Revolution, ein hungerndes Volk – und ein Parlament, das den Weg in eine demokratische Republik ebnete. Doch wieso kam die verfassunggebende Nationalversammlung in das kleine Weimar und tagte nicht in Berlin? Wie lernten die neuen Politikerinnen und Politiker – allesamt »kleine Leute« – das Handwerk des Regierens? Was gelang, was misslang ihnen bei Lösung der ungeheuren Probleme? Wer waren die Abgeordneten, mit welchen Hoffnungen kamen sie, mit welchen Enttäuschungen verließen sie Weimar? Jörg Sobiella erzählt vor dem Hintergrund der extremen politischen Wechselfälle anhand unbekannter Geschichten aus Zeitungen, Memoiren und Tagebüchern die Geschichte der zeitweiligen »Hauptstadt« Weimar im parlamentarischen Ausnahmezustand. Es entsteht ein faszinierendes Panorama vom Gründungsparlament der Weimarer Republik, der Stadt, die der Republik den Namen gab, und dem Land, das auf eine bessere Zukunft hoffte.
Titel Weimar 1919 : der lange Weg zur Demokratie / Jörg Sobiella
Person(en) Sobiella, Jörg (Verfasser)
Organisation(en) Mitteldeutscher Verlag (Verlag)
Ausgabe [1. Auflage]
Verlag Halle (Saale) : Mitteldeutscher Verlag
Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 2019
Umfang/Format 616 Seiten, XXXII Seiten Tafeln : Illustrationen ; 22 cm
ISBN/Einband/Preis 978-3-96311-146-4 Festeinband : EUR 25.00 (DE), EUR 25.70 (AT), CHF 35.00 (freier Preis)
3-96311-146-1
EAN 9783963111464
Sprache(n) Deutsch (ger)
Schlagwörter Deutsches Reich. Verfassunggebende Nationalversammlung
Weimar ; Geschichte 1918-1920
Deutschland ; Weimarer Republik ; Geschichte 1918-1920
DDC-Notation 943.085 [DDC22ger]
Sachgruppe(n) 943 Geschichte Deutschlands ; 320 Politik
Inhalt
Vorbemerkung.............................................................................. 7
Erstes Buch. Das Los ftirWeimar - los von Berlin
20. Januar 1919. Oberbürgermeister Martin Donndorf
erhält ein Telegramm.................................................................9
4. und 14. Januar 1919. Friedrich Schillers Urenkel
träumt von einem deutschen Washington, und
dorthin wollen die Volksbeauftragten.................................. 21
19. Januar 1919. Der Dramatiker Ernst Hardt
erfindet ein Theater..................................................................37
Exkurs. Das Schlachtschiffin der Badewanne -
Weimar und sein Theater..........................................................46
Anfang Februar 1919. General Georg Maercker
und die Gasbomben der Begeisterung................................. 50
Zweites Buch. Der lange Weg nach Weimar
2. April 1917. Der amerikanische Präsident Woodrow
Wilson sagt voraus, wer den Krieg gewinnen wird.......... 71
Sommer und Herbst 1918. „Den Krieg gewinnt -
wer die stärksten Nerven hat“ ...............................................89
3. Oktober 1918. Die schwere Geburt der Demokratie aus
dem Ungeist der Obersten Heeresleitung......................... 102
8. und 9. November 1918. Die großen Tage des
August Baudert.................................................................... 122
Drittes Buch. Berlin, Weimar und anderswo - Kämpfe
gegen und Wahlkämpfe für die Nationalversammlung
9. November und 19. Dezember 1918.
Friedrich Eberts Zorn und Richard Müllers Leiche......... 141
Exkurs. Werbungfür Weimar.................................................. 157 Januar 1919. Wahlkampf: Alle Parteien kündigen
den Tag der Entscheidung an............................................. 163
Exkurs. Moralische Sieger und rechnerische Verlierer.
Jede Partei eine Volkspartei................................................... 170
Januar 1919. Frauenwahlrecht. Schmidts Frauen
werden politisch, Fräulein Emma Witte ist dagegen.
Genosse Adolph Hoffmann rettet das Zentrum............... 175
Exkurs. Vademecum derAbgeordneten oder Die Stimmen
der Frauen von A wie Lore Agnes bis Z wie Luise Zietz....... 190
Viertes Buch. Berlin inWeimar - die Tagung
6. Februar 1919. Friedrich Ebert spricht durch die
nationale Blume, und Philipp Scheidemann will
abreisen...................................................................................207
Exkurs. Speziell gepresste Zeitungen ausfliegenden Kisten.....248
13. März 1919. Biedermann Gustav Noske und die
Brandstifter oder Sturmszenen im Frühling.....................256
Exkurs. Die Nationalversammlung der Wünsche...................... 296
1. und 6. April 1919. Walter Gropius will eine
Kathedrale bauen. Elisabeth Förster-Nietzsche
lädt zum Tee und erhält Absagen........................................ 305
Februar bis August 1919. Weimar zwischen Bierbank
und Konklave - bürgerlich-parlamentarische
Sittenbilder............................................................................. 333
Fünftes Buch. Weimar und Versailles -
Ehre und Recht, Schuld und Schande
7. Mai 1919. Außenminister Ulrich Graf
Brockdorff-Rantzau bleibt sitzen...................................... 367
12. Mai 1919. Philipp Scheidemann und das Problem der
verdorrenden Hand............................................................. 383
Exkurs. Der Unfriedensvertrag................................................... 396
18. Juni 1919. Sommernachtsspuk: Ein paar Männer
verfehlen den Eingang, und Gustav Noske greift zum
Revolver..................................................................................405
612 20. bis 24. Juni 1919. Konfusion und Canossa:
Friedrich Ebert haut auf den Tisch. Kriegsminister
Walther Reinhardt will kämpfen. Ludwig Turek
wartet auf Dunkelheit im Theater.......................................415
25. Juli 1919. Dies irae: Matthias Erzberger
fragt Albrecht von Graefe, ob das alles sei......................... 455
Sechstes Buch. Weimar, Ostseestrand und Schwarzburg -
Demokratie in der Sommerfrische
Exkurs. Goethe begegnet Luise Zietz. Friedrich Ebert und
Gustav Noske gehen baden..................................................... 474
11. und 21. August 1919. Schwarz-Rot-Gold -
die Rechten sehen rot. Wilhelm Kahl erfindet den
Seemannsschwindel, Friedrich Naumann
neue Grundrechte, und Friedrich Ebert
unterschreibt sie....................................................................495
Exkurs. „Das deutsche Volk, einig in seinen Stämmen ..."...... 530
Epilog................................................................................. 537
Anhang
Zeittafel..................................................................................... 550
Anmerkungen........................................................................... 572
Quellen- und Literaturverzeichnis........................................ 588
Personenregister.........................................................................600
Danksagung............................................................................... 609
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