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Schorfheide – Gedichte en plein air
Poesie inspiriert von der Natur
€11.00
Entdecken Sie mit diesem besonderen Gedichtband von Gerhard Falkner die Magie der Schorfheide. Die einfühlsamen Texte tragen den Leser direkt ins Herz der Natur und laden zum Nachdenken und Genießen ein. Ideal für Lyrikliebhaber und alle, die das Besondere suchen.
Gedichte sind nicht zum Träumen da, sondern zum Aufwachen.« La peinture en plein air , die Malerei im Freien, nimmt sich Gerhard Falkner für seinen »Schorfheide«-Zyklus zum Vorbild, den er nach den beiden für den deutschen Buchpreis nominierten Erfolgsromanen »Apollokalypse« und »Romeo oder Julia« vorlegt – ein brillantes Werk. »Das Gedicht besitzt den letzten einzigartigen Zugriff auf die Welt, in dem der Zugreifende als Subjekt agiert und durch abgewandelte Sprache animierend in die sich verflüchtigende Welt eingreift«, heißt es in einem jüngst erschienenen Text Falkners. So komme Dichtung im besten Falle noch immer die Aufgabe zu, der Sprache das Sprechen beizubringen. Wie das funktioniert, zeigt der Lyriker und Meister der Zuspitzung nachhaltig mit dem Zyklus »Schorfheide«. Er führt den Leser unter freien Himmel in die urwüchsige Natur vor den Toren Berlins, um Hören und Sehen, das Betrachten, Beachten und Verknüpfen zu reaktivieren. Mit scharfem Blick und Verstand setzt er Zeichen gegen ein »vernützlichtes Denken« und das »Komplexitätsverbot« der Kunst.
Titel Schorfheide : Gedichte en plein air / Gerhard Falkner
Person(en) Falkner, Gerhard (Verfasser)
Organisation(en) Berlin Verlag (Verlag)
Verlag Berlin : Berlin Verlag
Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 2019
Umfang/Format 116 Seiten ; 21 cm, 262 g
ISBN/Einband/Preis 978-3-8270-1368-2 Festeinband : EUR 22.00 (DE), EUR 22.70 (AT), CHF 29.90 (freier Preis)
3-8270-1368-2
EAN 9783827013682
Sprache(n) Deutsch (ger)
Sachgruppe(n) 830 Deutsche Literatur ; B Belletristik
Literarische Gattung Lyrik, Dramatik
Pressestimmen
»Falkner dichtet, wie einst die Impressionisten malten, und ist sprachlich doch ganz auf der Höhe unserer Gegenwartsdiskurse.«
Welt am Sonntag
"Ein intellektueller Großakt, der den geneigten Leser ins Staunen versetzt."
Berliner Zeitung
"Im Unterschied zu vielen seiner Kollegen fürchtet er weder das Schöne, noch den Witz, nutzt Reim, Rhythmus und Alliterationen mit großer Lust und sucht - jenseits der funkelnden Theorie - immer wieder das Leichte, Einfache."
Süddeutsche Zeitung
»ein begnadeter Abrissarbeiter an den alten Nomenklaturen der Lyrik-Tradition und ein Virtuose in der Verknüpfung antiker und moderner Metaphoriken.«
Tagesspiegel
»Tolle Formulierungen...eine Riesenentdeckung«
Radioeins
»Man kann mit diesen Gedichten wirklich durch die Landschaft gehen, man sieht verschiedene Tiere, Pflanzen, Landschaftsbilder, das ist alles da und das macht diese Lyrik (…) so sinnlich, abenteuerlich … Falkner weiß mit Ironie zu spielen, kann Bildung und Schönheit und Natur verknüpfen … Man hat sein Vergnügen, man hat sein Bildungserlebnis, man hat Sprachwitz. Wirklich auch witzige Gedichte sind das, und sie sind sehr, sehr schön.«
rbb kulturradio
»Ein enormes ästhetisches Vergnügen«
»Gerhard Falkner gehört zu den wagemutigsten – im besten Sinn – Lyrikern der Bundesrepublik Deutschland. Er hat den Mut in poetische Debatten der Gegenwart zu intervenieren wie kein Zweiter.«
Deutschlandfunk
»Gerhard Falkners Agenda ist es, das Naturgedicht auf neue Beine zu stellen.«
Deutschlandfunk Kultur
»Großartige Gedichte, die zu erschließen nicht immer leicht ist. Aber gerade das bereitet Freude und animiert zum (Nach-)Denken.«
Freie Presse
»vielfältiges und atemberaubendes Sprachspiel«
die tageszeitung
»Poetische Wanderungen«
Märkische Oderzeitung
»Einen Preis für das schillerndste Bonmot der lyrischen Saison kann man dem neuen Gedichtband Gerhard Falkners bereits jetzt zuschreiben.«
SWR Kultur - lesenswert
»Dies ist der Lieblingsgedichtband in diesem Jahr für mich.«
SWR Kultur - lesenswert Quartett mit Denis Scheck
»Gerhard Falkners Gedichte sind allesamt Philosophie in Versen.«
»Eine Gegenwelt zum Online-Dasein: Gerhard Falkner reanimiert in ›Schorfheide‹ das Naturgedicht.«
Badische Zeitung
»Auf der Palette von Falkner gehört der Band ›Schorfheide‹ zu den einprägsamen Höhepunkten.«
Tageblatt
»Wer Zeilen wie: ›Ich hab die Sommerwolken nicht erfunden‹ so mühelos hervorbringt, kann man nur als einen ganz großen seiner Zunft bezeichnen. Auf der Palette von Falkner, sei er ein lyrischer Freilichtmaler, sei er ein später Zeichenleser oder wandernder Sänger,gehört der Band ›Schorfheide‹ zu den einprägsamen Höhepunkten.«
Luxemburger Tageblatt
»Falkner zu lesen ist großes Vergnügen, seine Sprache macht Spaß, die Falknerwelt ist schwer wie ein Stück Papier und leicht wie der Fernsehturm, wahrscheinlich ist das Lesen von Falknergedichten auch sehr gesund.«
»aufregende, zwischen Naturmagie, Sprach- und Geschichtsreflexion oszillierende Gedichte.«
INHALT
PROLOG 7
RINGELNATTERGEBÜSCH 9
Ebenso wie mein Herz 11
Der Wald ist die erste Zeile 12
Unterm Freilichthimmel 13
Zeit ist weder ursprünglich noch genau 14
Lejourseleve 15
Die Heide ist ein heller Wald 16
Frösche - brüllende Smaragde 17
Wenn sich wie wilder Mais die Dinge 18
Das Gras kann ich nicht wachsen hören 19
Brauner Abend, heraufdämmernde Nacht 20
In den frühen Morgenstunden 21
Wie, wenn ich selbst an Bord gewesen wäre 22
Wiesen waren um mich her 23
Frisch geduscht und gegoogelt trete ich hinaus 24
Sprinte los! 25
Tiefinnen 26
Die Metonymien zu Melzow 27
Ich bin unten bei den alten Weiden gewesen 28
Ich hab die Sommerwolken nicht erfunden 29
Mir fällt der Himmel auf den Kopf 30
SCHWIMMBLATTGESELLSCHAFTEN 33
Die Stadt im Kopf und die Natur vor Augen 35
Grün wie SPRITE 36
Sonnentau, Lichtkoralle 37
In den Bäumen 38 Am bleichen Himmel
Durchs kühle Grün der Birkenwälder (und Archive)
Ihr hohen Eschen
Im Wiesengrund
Unter den Huteichen
Die Wolken haben die Sonne verschlungen
Staubnadelkrug Nacht
Die Himmel sind zahlreich
SEINSVERSESSENHEITEN
Mir geht es ähnlich wie den Worten
Le ciel est bleu
Bienenschwärme von Blumen
Mutwille des Lüftchens
Was geht hier ab
Ich bin einer
Die Heide ist ein weites Feld
Um mich der Duft der Dinge nur
Ort: der Mund, Zeit: im Augenblick
Falls es mich gibt
Abend aus Laub
Der Schlafschickt seine Scharen in die Nacht
Die Stunden reihen sich wie Länder aneinander
Die ersten blutigen Orangen des Morgens
Wir müssen bei Melzow
Sommertage und ruhiges Wetter
Hier wo ich an den Kletten hänge
Wir tranken am Anger fast schwarzen Wein
Tauchgang der Kormorane
69
FREIWASSERREGIONEN
Der Käfer zu meinen Füßen hat Kafka gelesen
Ans Röhricht gerichtet
Ich musste mich an eine kleine Wasserlache setzen
Im Bierzelt des Sommers
Ein Mann tritt bei Farlow aus dem Wald
76
77 Hart an der Kante der Nacht 78
Au reveil, il etait midi! 79
Die Nacht bei Groß Dölln 80
Die Einsamkeit ist meine Lasterhöhle 81
Die vielstrophige Nachtigall 82
Es gibt kein göttliches Gesetz 83
MANILA GEDICHTE 85
Manila 87
Pare de Bagatelle 88
Daniel (in der Grube) 89
Manila liest Celan am Großen Uckersee 90
GRAS, RÜCKWÄRTSGESPROCHEN 93
Ich bin ein Schwein aus der Herde Epikurs 95
Von Vögeln zerfurcht 96
Kritische Wälder 97
Besonnt vom blauen Wind sind die Gesimse 98
Die erste Zeile ist der Wald (Abwandlung) 99
Einen über den Durst zu trinken 100
Wie oft musst ich die Zeit 101
Jetzt sind die Stunden 102
Wir Weltheimkehrer trinken gerne 103
Blind wie Sterne und Steine 104
Ich muss mein Leben 105
GRAS, rückwärtsgesprochen 106
Welt, ich bitte dich 107
What is a poem 108
Die Entzauberung der weißen Papageien (Fazit) 109
EPILOG 110
SCHLUSSWORT 112
ANMERKUNGEN 115
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