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Das All im eignen Fell

Eine kurze Geschichte der Twitter-Poesie

€10.00

Entdecken Sie mit Clemens J. Setz die faszinierende Welt der Twitter-Poesie! Dieses Buch bietet einen ungewöhnlichen und humorvollen Einblick in moderne Lyrik, die aus den sozialen Medien entstanden ist. Perfekt für Literaturfans, die neue Ausdrucksformen kennenlernen wollen.

Hatte jemals irgendein einzelner Mensch eine größere zerstörerische Wirkung auf die deutschsprachige Lyrik als Elon Musk? Ich glaube nicht.« Mehrfach kündigte Clemens J. Setz an, nie wieder Gedichte in Buchform zu veröffentlichen – um es in vorliegendem Band doch zu tun. Es handelt sich um Poesie der besonderen Art, denn sie ist ursprünglich in einem Medium entstanden, das es nicht mehr gibt: Der legendäre Mikroblogging-Dienst Twitter ist Geschichte, seit er von Elon Musk übernommen wurde. Er heißt jetzt bekanntlich X und funktioniert ganz anders. Das kreativitätsfördernde Zeichenlimit wurde entfernt, aber vor allem: Längere Zeit inaktive Accounts werden für immer und unwiederbringlich gelöscht – und mit ihnen die vielen poetischen Wunderkerzen, die dort funkeln. Das All im eignen Fell ist ein Erinnerungsbuch im doppelten Sinn. Es versammelt in einem ersten Teil eine Auswahl von Setz' eigenen, inzwischen gelöschten Twitter-Gedichten. Und erzählt im zweiten die kurze, aber umso blütenreichere Geschichte einer Gattung, die Schritt für Schritt aus unserer Wirklichkeit entfernt wird.

Titel Das All im eignen Fell : eine kurze Geschichte der Twitterpoesie / Clemens J. Setz

Person(en) Setz, Clemens J. (Verfasser)

Organisation(en) Suhrkamp Verlag (Verlag)

Ausgabe Erste Auflage, Originalausgabe

Verlag Berlin : Suhrkamp

Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: [2024]

Umfang/Format 174 Seiten : Illustrationen ; 22 cm, 382 g

ISBN/Einband/Preis 978-3-518-22559-2 Festeinband : circa EUR 22.00 (DE), circa EUR 22.70 (AT), circa CHF 31.50 (freier Preis)

3-518-22559-6

Bestellnummer(n) Bestellnummer: BS 1559

EAN 9783518225592

Sprache(n) Deutsch (ger)

Beziehungen Bibliothek Suhrkamp ; 1559

Sachgruppe(n) 830 Deutsche Literatur ; B Belletristik

Literarische Gattung Lyrik

Erzählende Literatur: Gegenwartsliteratur ab 1945

INHALT

Vorbemerkung ...................................................................9

ERSTER TEIL............................................................. 13

Eine Auswahl aus den Jahren 2015-2022

ZWEITER TEIL ...........................................................109

Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie .....................III

i Alle Imseln.................................................................113

2 Unser Rimbaud ........................................................118

3 Der Champion der Poesie ........................................130

4 New Sentences ..........................................................147

5 Die Angst des Schwans im Kettenkarussell.......... 155

6 Die Abenteuer von DJ Lotti..................................... 164

7 Liaghts Out .............................................................. 170

Dank............................................................................... 177

Pressestimmen

»Clemens J. Setz' nerdig-schöner Nachruf auf verlorene Twitterpoesie.«

Süddeutsche Zeitung

»

Das All im eignen Fell

ist ... Herz-Emoji-zerreißend schön ...«

DIE ZEIT

»

Das All im eignen Fell. Eine kurze Geschichte der Twitterpoesie

ist ein phänomenaler, sehr abwechslungsreicher Gedichtband. Prädikat: Absolut empfehlenswert.«

WDR 5

»Setz' Gedichte und wie er hier im zweiten Teil den Kollegen und Kolleginnen die Bühne bereitet, das ist eine Klasse für sich.«

Der Tagesspiegel

»Clemens J. Setz fängt Witz und Feinsinn der Twitter-Poesie ein ...«

Frankfurter Rundschau

»Man klappt [das Buch] auf wie das Memorial einer Utopie. Nein, das ist nicht übertrieben ... Eben weil die besagten Schmuckstücke der Sprache erst richtig zu glänzen beginnen, wenn sie als Dichtung begriffen, eingerahmt und immer wieder betrachtet werden.«

Berliner Zeitung

»[Setz'] Faszination für das poetische Potential, das sich auf Twitter fand, ist ... nachvollziehbar. Bereits der kleine Einblick in diese Subkultur lässt den ästhetischen Reiz aufblitzen, und es finden sich schöne, lustige, skurrile Gedanken, die man, einmal gelesen, nicht mehr missen möchte.«

literaturkritik.de

»... wunderbar skurrile Kleinode.«

Kronen Zeitung

»Kreativ und kurios.«

SRF

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