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Allein unter Briten – Tuvia Tenenbom

Eine Entdeckungsreise durch Großbritannien

€6.00

Entdecken Sie Großbritannien aus einer völlig neuen Perspektive mit „Allein unter Briten“ von Tuvia Tenenbom! Dieses fesselnde Buch nimmt Sie nicht nur mit auf eine aufregende Reise durch das Vereinigte Königreich, sondern eröffnet Ihnen auch faszinierende und authentische Einblicke in die britische Kultur, Mentalität und das Alltagsleben der Menschen. Mit scharfem Witz, Humor und einer Prise Ironie schildert Tenenbom seine persönlichen Begegnungen von England bis Schottland und hält der Insel ihren Spiegel vor. Ein absolutes Muss für alle, die Großbritannien lieben oder mehr über das aktuelle Lebensgefühl der Briten erfahren möchten!

Als Dramatiker und Gründer des Jewish Theater of New York wusste Tuvia Tenebom schon immer gutes Theater zu schätzen. Und wo kommen die besten Stücke zur Aufführung? In Großbritannien natürlich! Grund genug also, der Insel mal wieder einen Besuch abzustatten, zumal in einer Zeit, in der das große Brexit-Schauspiel über die Bühne geht. Ist es eine Komödie? Ist es eine Tragödie? Oder schlicht absurdes Theater?, wollte er von den Briten wissen. Das war zumindest der Plan. Aber: Der Mensch denkt, und Gott lacht, wie es so schön heißt. Denn seine Reise – die ihn über viele Monate durch das Vereinigte Königreich führte und während der er in Winston Churchills Zimmer ein Nickerchen machte, mit Jeremy Corbyn Katz und Maus spielte, mit Nigel Farage verbotenen Tabak rauchte, ein Monster verspeiste und einem Geist nachstellte – gestaltete sich ganz anders als angenommen. Die meisten Inselbewohner wollten nämlich mit ihm nur bedingt über den Brexit sprechen, dafür redeten sie bereitwillig über andere Themen – Themen, die ihnen am Herzen lagen, wie der allgegenwärtige Antisemitismus. Die Gespräche, die Tuvia Tenenbom mit Lords und Ladies führte, mit Politprofis und Pub-Philosophen, Wohlhabenden und Habenichtsen, Geistesgrößen und Geistlichen, mit Gangstern und Beauty Queens, mit Antisemiten und Palästina-Romantikern u.v.m., zeichnen nicht nur ein erhellendes Stimmungsbild der englischen Gesellschaft, sondern zeigen auch, dass sie zutiefst gespalten ist und erbittert um ihre Identität und ihre Zukunft kämpft.

Titel Allein unter Briten / Tuvia Tenenbom ; Fotos, Organisation, Beratung: Isi Tenenbom ; aus dem amerikanischen Englisch von Karen Witthuhn

Person(en) Ṭenenbom, Ṭuvyah (Verfasser)

Witthuhn, Karen (Übersetzer)

Organisation(en) Suhrkamp Verlag (Verlag)

Ausgabe Erste Auflage, deutsche Erstausgabe

Verlag Berlin : Suhrkamp

Zeitliche Einordnung Erscheinungsdatum: 2020

Umfang/Format 497 Seiten : Illustrationen ; 21 cm

ISBN/Einband/Preis 978-3-518-46999-6 Broschur : EUR 16.95 (DE), EUR 17.50 (AT), CHF 24.50 (freier Preis)

3-518-46999-1

EAN 9783518469996

Sprache(n) Deutsch (ger), Originalsprache(n): Englisch (eng)

Beziehungen Suhrkamp Taschenbuch ; 4999

Schlagwörter Großbritannien

DDC-Notation 914.104 [DDC23ger]

Sachgruppe(n) 910 Geografie, Reisen

»Um die Geistes- und Gemütsverfassung einer Gesellschaft zu erforschen, gibt es für Tuvia Tenenbom kein geeigneteres Mittel als das Reisen. … Soziale Gefälle im Land und Mentalitätsunterschiede werden durch den Zickzackkurs, den er einschlägt, augenfälliger.«
Deutschlandfunk

»Ohne Vorurteile, aber grundiert von leisem Humor, hört Tenenbom den Menschen zu, wenn sie sich um Kopf und Kragen reden.«
Mitteldeutsche Zeitung

»Der Leser wird schmunzeln, oft sogar hellauf lachen, denn Tenenbom hat Humor. (Selbst in der Übersetzung kommt sein unverkennbar jiddisch-jüdischer Witz zum Tragen.)«
neues-deutschland.de

»Tenenbom kommt mit einer befreiten, teils schelmischen Gangart um die Ecke und holt aus seinem Gegenüber die skurrilsten, teilweise unlogischen Statements heraus.«
Jüdische Rundschau

»Man könnte Tenenbom einen ›Autor provocateur‹ nennen, dessen direkte, immer wieder auch naiv-manipulative Art fast an Sacha Baron Cohens ›Borat‹ erinnert.«
Jüdische Allgemeine

»Der Unterhaltungswert von Tenenboms Büchern ist groß, der Informationsgehalt ebenso.«
Hamburger Abendblatt